Mission Statement
Freie Ensembles und Orchestersind längst tonangebend: als Klangkörper von herausragender Qualität,
spezifischem Profil und großer Reichweite
als Innovationsmotoren auf dem Musikmarktin der Verankerung ihrer Angebote in der heutigen Gesellschaft,ALS INTERNATIONALE KULTURBOTSCHAFTERUND ALS MODELLHAFTE ORGANISATIONEN.ABER KULTURPOLITIK, FÖRDERPOLITIK UND RECHTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN FÜR KLANGKÖRPER ORIENTIEREN SICH AN ORGANISATIONSMODELLEN, BERUFSBILDERN UND BEDARFEN,WELCHE DIE REALITÄT VON FREIER PRODUKTION UND ARBEIT KAUM ABBILDEN,UND ZU WENIGE WISSEN DAVON.FREO ERHEBT DIE STIMME DER FREIEN ENSEMBLES UND ORCHESTERIM AUSTAUSCH NACH INNEN UND IM DIALOG NACH AUSSEN.
Kommentierte Version Mission Statement
Freie Ensembles und Orchester (FREO)

Als freie Ensembles und Orchester werden hier professionelle Klangkörper bezeichnet, deren Musiker selbständig arbeiten und als shareholder am Klangkörper beteiligt sind.

sind längst tonangebend
als Klangkörper von herausragender Qualität, spezifischem Profil und großer Reichweite,

Ob in der Alten Musik, der Neuen Musik oder bei den Kammerorchestern: der überwiegende Teil der internationalen Spitzenklangkörper aus Deutschland in diesen Bereichen sind FREO. Die Entwicklung und Vertiefung von spezifischen Qualitäten, Kenntnissen und Angeboten ist ein Markenzeichen von FREO, sie ergeben sich intrinsisch aus der unternehmerischen Führungsrolle der Musiker in diesen Klangkörpern. Die Projekte von FREO erreichen so eine Hörerschaft, die weit über das klassische Stammpublikum hinausreicht.

Allein die 9 Gründungsmitglieder von FREO e.V. spielten in den Jahren 2016 und 2017 insgesamt 1200 Konzerte.

als Innovationsmotoren auf dem Musikmarkt,

Die Bewegung der historischen Aufführungspraxis wurde und wird von FREO geprägt.
Die Entwicklung der zeitgenössischen Musik wurde und wird maßgeblich von FREO vorangetrieben.
Ebenso werden die aktuellen Öffnungsbestrebungen für neue Konzertformate und Hörernetzwerke, die Suche nach  Anschluss musikalischer Angebote an Veränderungen in der zeitgenössischen Stadtgesellschaft und die grundsätzliche Befragung der Bedeutung und Möglichkeiten von Kunstmusik maßgeblich von FREO vorangetrieben.

in der Verankerung ihrer Angebote in der heutigen Gesellschaft,

Maßstabsetzende neue Strategien und preisgekrönte Modellprojekte wurden in den letzten 5 Jahren von FREO entwickelt, darunter:

Studio Musikfabrik, Jugendensemble für Neue Musik, Vermittlungsprogramm für Jugendliche zwischen 14 und 25 Jahren, seit 2006 (Ensemble Musikfabrik)

Internationale Ensemble Modern Akademie (IEMA), 1-jähriger Masterstudiengang für Instrumentalisten, Komponisten, Dirigenten & Klangregisseure, seit 2003 (Ensemble Modern)

Baden-Württembergische Ensemble-Akademie Freiburg e.V., Fortbildung für fortgeschrittene Instrumentalstudierende und Profis, seit 2014 (ensemble recherche & Freiburger Barockorchester)

HÖR MAL!, verschiedene Kinder- und Jugendprojekte (ensemble recherche)

Progetto Positano, Stidpendien- und Residenzprogramm für junge Komponist*innen, seit 2017 (ensemble mosaik)

Stadtteil macht OPER, Teilprojekt von „Musik schafft Perspektive“, Community Music für Schüler, Lehrer, Eltern, Bewohner des Stadtteils Potsdam-Drewitz, ausgezeichnet mit dem Integrationspreis der Landeshauptstadt Potsdam 2014 & dem Sonderpreis „Kultur öffnet Welten“ vom BKM 2017 (Kammerakademie Potsdam)

URBAN STRING, experimentelle Konzertreihe mit DJs aus der Hamburger Clubszene für ein junges, urbanes Publikum, seit 2014, ausgezeichnet mit dem Innovation Award der Classical Next als innovativstes Projekt der Klassischen Musikwelt 2016 (Ensembles Resonanz)

KulturTagJahr, interdisziplinäres Kulturprojekt in Frankfurter Schulen, seit 2009 (Ensemble Modern)

resonanzraum St. Pauli, erster Kammermusikclub Europas und Heimat des Ensemble Resonanz, junges, urbanes Publikum, seit 2014, ausgezeichnet als Hamburger Live-Club des Jahres 2017, mit dem AIT-Award & dem Publikumspreis des BDA (Ensemble Resonanz)

als internationale Kulturbotschafter,

Die neun Gründungsklangkörper von FREO e.V. spielten in den Jahren 2016 und 2017 insgesamt 325 Konzerte im weltweiten Ausland – an Orten wie:

Royal Albert Hall London (England), Konzerthus Göteborg (Schweden), Concertgebouw Amsterdam (Niederlande), Opéra de Lille (Frankreich), National Concert Hall Dublin (Irland), Lincoln Center New York City (USA), Cankarjev Dom Ljubljana (Slowenien), Theater an der Wien (Österreich), Centre national d’art et de culture Georges-Pompidou Paris (Frankreich), Wigmore Hall London (England), Muziekgebouw aan ´t IJ Amsterdam (Niederlande), Casa della Musica Parma (Italien), Kulturkirken Jakob Oslo (Norwegen), Princess Galyani Vadhana Institute of Music Bangkok (Thailand), Maison de la culture Grenoble (Frankreich), Fundación BBVA Bilbao (Spanien), National Taichung Theatre Taichung (Taiwan), Bates Mill Huddersfield (England), Onassis Cultural Centre Athen (Griechenland), Teatro Agentino de la Plata Buenos Aires  (Argentinien), Teatro Colón Buenos Aires (Argentinien), Muziekcentrum De Bijloke Gent (Belgien), deSingel internationale kunstcampus Antwerpen (Belgien), Philharmonie de Paris (Frankreich), Villa Massimo Rom (Italien), Teatro Argentina Rom (Italien), The Royal Conservatoire of Scotland Glasgow, Philharmonie Luxembourg, Harvard University Cambridge (USA), Nantes Philharmonie (Frankreich), La Fabrika Prag (Tschechien), Pfalzkeller St. Gallen (Schweiz), Museumsquartier Wien (Österreich), Shenzhen Concert Hall (China), Shanghai Oriental Arts Center (China), Wiener Konzerthaus (Österreich), Aichi Arts Center Tokio (Japan), St. Paul’s Hall Huddersfield (England), Mariinsky Theatre St. Petersburg (Russland), Gerðarsafn – Kópavogur Art Museum (Island), Treibhaus Innsbruck (Österreich), Eckhardt-Gramatté Concert Hall Calgary (Kanada), Auditorium Insular La Gomera (Spanien), Teatro Guimerá Teneriffa (Spanien), Felicja Blumental Music Center Tel Aviv (Israel), Palazzo de Congress y Auditorio Fuerteventura (Spanien), Seoul Arts Center (Südkorea), Philharmonie Budapest (Ungarn), Palacio de Bellas Artes Mexiko-Stadt (Mexiko), Auditori Nacional Madrid (Spanien), Tchaikovsky Concert Hall Moskau (Russland), Tonhalle Zürich (Schweiz), Helsinki Music Centre (Finland), BOZAR Centre for Fine Arts Brussels (Belgien), Auditorium de Lyon (Frankreich), Béla Bartók National Concert Hall Budapest (Ungarn), Vaduzer Saal (Liechtenstein), Muziekgebouw Eindhoven (Niederlande), Concertgebouw Brügge (Belgien), Teatro del Lago Frutillar (Chile), Victoria Hall Genf (Schweiz), İş Sanat Culture Center Istanbul (Türkei), Lisinski Concert Hall Zagreb (Kroatien),… und vielen mehr.

und als modellhafte Organisationen.

Die Musiker als Shareholder ihres eigenen Klangkörpers, ihre unternehmerische Verantwortung und Beteiligung an künstlerischer Führung und strategischer Planung in FREO ist ein Gegenentwurf zum Modell des angestellten Musikers in tarifvertraglich organisierten Klangkörpern. Das unternehmerische Organisationsmodell von FREO ermöglicht, die kreativen und energetischen Potentiale der Musiker umfassender einzusetzen und fördert letztendlich Motivation, Leistung, Qualität, Kreativität und Flexibilität. Es steht für eine Organisation, die agil und flexibel handeln kann und bereit ist, Risiken einzugehen und neue Wege einzuschlagen. Nicht zuletzt legt das Organisationsmodell von FREO auch die Grundlage für eine zielgerichtete Arbeitsweise und einen sinnvollen Einsatz der verwendeten Mittel. 

Aber Kulturpolitik, Förderpolitik und rechtliche Rahmenbedingungen für Klangkörper orientieren sich an Organisationsmodellen, Berufsbildern und Bedarfen,

Bei nüchterner Betrachtung der Gesamtheit der professionellen deutschen Klangkörper, der gesetzlichen Grundlagen ihrer Arbeit, ihrer finanziellen Förderung und der Wahrnehmung ihrer Anliegen in Öffentlichkeit und Politik tritt eine systematische Privilegierung von tarifvertraglich organisierten und überwiegend staatlich finanzierten Institutionen deutlich ins Auge.

welche die Realität von freier Produktion und Arbeit kaum abbilden,

Die Anliegen der FREO an die Gestaltung von Politik und rechtlicher Rahmensetzung sind vielfältig. Es geht um die Verbesserung der rechtlichen Grundlagen für die spezifischen Arbeitsbedingungen von FREO auf zahlreichen Gebieten, insbesondere auf dem Gebiet des Gesellschaftsrechts, des Steuerrechts und des Arbeitsrechts. Um Erleichterung beim Aufbau von sozialen Vorsorgestrukturen für die Musiker sowie um die Anerkennung der Notwendigkeit von dauerhaft tragfähigen Strukturen. Nicht zuletzt geht es um einen Bewusstseinswandel in der Förderpolitik und die Ergänzung der in vielen Fällen ausschließlich zugewendeten Projektförderungen an FREO durch Strukturförderung oder institutionelle Förderung.

und zu wenige wissen davon.

FREO sind Ideen
FREO sind Kollektive von Musikern auf ihrem eigenen Weg
FREO haben enorme Erfolge
FREO sind eine Alternative zum Modell des tarifvertraglich organisierten Klangkörpers
FREO haben eine ausdifferenzierte spezifische Organisation und Arbeitsweise
FREO haben Anliegen

FREO e.V. erhebt die Stimme der freien Ensembles und Orchester

Die Initiative „Freie Ensembles und Orchester in Deutschland e.V.“ – kurz FREO e.V.  – ist die neue Interessenvertretung freier Ensembles und Orchester in Deutschland, die 2016 von den Klangkörpern Ensemble Modern, Freiburger Barockorchester, Mahler Chamber Orchestra, Ensemble Resonanz, Ensemble Musikfabrik, Kammerakademie Potsdam, Solistenensemble Kaleidoskop, ensemble mosaik und ensemble recherche gegründet wurde.

im Austausch nach innen und im Dialog nach außen.

Die Initiative FREO e.V. will unternehmerisch von Musiker*innen geführten Klangkörpern eine gemeinsame Stimme geben.
Wenn Ihr FREO seid, schließt Euch uns an!

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Das Mission Statement und das Kurzprofil von FREO können als PDFs im Download-Bereich heruntergeladen werden.

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